Terrassenüberdachung — Eine Terrassenüberdachung ist ein an das Haus angebautes oder freistehendes Dach über der Terrasse, das den darunterliegenden Bereich dauerhaft vor Regen, Schnee und Sonne schützt und ihn länger nutzbar macht.
Eine Terrassenüberdachung besteht in der Regel aus einer tragenden Konstruktion aus Pfosten und Sparren sowie einer lichtdurchlässigen Eindeckung. Bei modernen Systemen kommt meist ein Rahmen aus Aluminium-Strangpressprofilen zum Einsatz, weil er witterungsbeständig, wartungsarm und statisch belastbar ist. Als Dachfläche werden häufig Sicherheitsglas oder Stegplatten verwendet.
Man unterscheidet angebaute Varianten, die an der Hauswand befestigt werden, und freistehende Konstruktionen mit vier oder mehr Stützen. Die Wahl hängt von der Lage der Terrasse, der Fassade und der gewünschten Größe ab. Ein klassisches Terrassendach lässt sich später mit Seitenelementen, Beschattung oder Beleuchtung erweitern.
Für die Dimensionierung sind vor allem Schneelast und Windlast am Standort maßgeblich; die tragende Konstruktion muss dazu passend statisch ausgelegt sein. Ob eine Baugenehmigung nötig ist, richtet sich nach der jeweiligen Landesbauordnung und den Vorgaben der Gemeinde. Maße und Preise variieren stark und sollten immer als Richtwerte verstanden werden.