VSG (Verbund-Sicherheitsglas) — VSG (Verbund-Sicherheitsglas) besteht aus mindestens zwei Glasscheiben, die durch eine reißfeste Kunststofffolie verbunden sind. Bricht das Glas, halten die Folien die Bruchstücke fest — Standard-Eindeckung für Überkopfverglasungen wie Terrassendächer.
VSG entsteht, indem zwei oder mehr Glasscheiben unter Wärme und Druck mit einer zähelastischen Zwischenfolie (meist PVB) dauerhaft verbunden werden. Wird das Glas beschädigt, bleiben die Splitter an der Folie haften, statt herabzufallen. Wegen dieser Resttragfähigkeit ist VSG die typische Eindeckung für die Überkopfverglasung eines Terrassendachs.
Als Alternative zur Glaseindeckung kommen Polycarbonat-Stegplatten in Frage. Transparenz, Gewicht, Oberfläche, Schlag- und Bruchverhalten unterscheiden sich je nach konkretem Produkt und Aufbau. Welche Eindeckung passt, hängt von Nutzung, gewünschter Lichtwirkung, Budget und Konstruktion ab.
Welche Verglasung bei Überkopfeinbau zulässig und statisch geeignet ist, richtet sich nach den anerkannten Regeln der Technik, der Spannweite und der Last am jeweiligen Standort und gehört in die Auslegung durch einen Fachbetrieb. Angaben zu Aufbau und Dicke sind projektbezogen. ALVENOR (Marke der Koch GmbH) koordiniert im Raum Nürnberg die projektbezogene Auswahl und fachgerechte Ausführung geeigneter Sicherheitsverglasungen.
Häufige Fragen
Warum wird für Terrassendächer VSG statt normalem Glas verwendet?+
Bei einer Überkopfverglasung muss verhindert werden, dass im Schadensfall Glassplitter herabfallen. Die reißfeste Zwischenfolie des VSG hält die Bruchstücke zusammen und sorgt so für die nötige Resttragfähigkeit und Sicherheit.