Planungsbeispiel: Ungedämmte Terrassenverglasung für die Übergangszeit in Nürnberg
„Wir möchten die Terrasse auch an kühleren oder windigen Tagen nutzen. Die Verglasung soll auf einem Terrassendach aufbauen, den Außenbereich aber nicht als beheizten Wohnraum darstellen.“
Wichtiger Hinweis zum Planungsbeispiel
Dieses Beispiel zeigt ausschließlich, wie eine mögliche Lösung aussehen könnte. Es beruht auf frei gewählten Annahmen und ist weder ein realisiertes Kundenprojekt noch ein verbindlicher Planungsvorschlag für ein konkretes Grundstück.
Die Darstellung ist kein Aufmaß, keine Werk- oder Montageplanung und insbesondere keine statische oder sonstige ingenieurtechnische Berechnung. Maße, Profile, Spannweiten, Pfosten, Fundamente, Befestigungen, Lasten, Entwässerung und Genehmigungsfähigkeit müssen für jedes Vorhaben projektbezogen geprüft und berechnet werden.

Beispielannahmen
- Standort-Szenario Nürnberg
- Beispielmaß etwa 5,0 × 3,5 m
- Vorhandenes oder geplantes Terrassendach
- Unbeheizte Nutzung in der Übergangssaison
Planungsansatz
Ausgangspunkt ist eine überdachte Terrasse, deren offene Seiten mit verschiebbaren oder festen Glaselementen ergänzt werden könnten. Die Konstruktion schützt vor Wind und seitlichem Regen, ohne den Charakter eines Außenbereichs zu verlieren. Öffnungsflächen bleiben wichtig für die Belüftung. Anschlüsse, Entwässerung und Bewegungswege werden auf die Überdachung abgestimmt. Da keine thermisch getrennte, gedämmte Gebäudehülle vorgesehen ist, kann der Raum im Winter stark auskühlen und sich bei Sonne aufheizen. Er ist kein beheizbarer Wohnwintergarten und nicht für ganzjährige Wohnraumnutzung geplant.
- Mehr Schutz vor Wind und seitlichem Niederschlag
- Längere Nutzung in der Übergangssaison
- Flexible Öffnung zu Terrasse und Garten
