Windlast — Windlast bezeichnet die Kräfte, die Wind durch Druck und Sog auf eine Überdachung ausübt; wie hoch sie angesetzt werden muss, hängt von Windzone, Standort und Bauhöhe ab und ist Teil des statischen Nachweises.
Die Windlast beschreibt, welche Kräfte der Wind auf ein Terrassendach, einen Carport oder ein Vordach ausübt. Dabei wirken nicht nur Druckkräfte auf die angeströmte Seite, sondern vor allem Sogkräfte, die die Dachfläche nach oben ziehen können. Gerade freistehende oder offene Konstruktionen müssen diese Sogwirkung sicher in Pfosten und Verankerung ableiten.
Wie hoch die anzusetzende Windlast ist, hängt unter anderem von der Windzone, der Lage des Grundstücks und der Höhe des Bauwerks ab und wird über die geltenden Normen geregelt. Konkrete Zahlen lassen sich nicht allgemein angeben; maßgeblich ist immer der projektbezogene statische Nachweis. Er bestimmt Verankerung, Pfostenquerschnitte und die Befestigung der Eindeckung.
Neben der Schneelast ist die Windlast der zweite entscheidende Lastfall bei der Auslegung. Besonders wichtig wird sie bei einem freistehenden Terrassendach oder einem Vordach in exponierter Lage. Die richtige Ausführung sollte daher stets mit einem Fachbetrieb und der Statik abgestimmt werden. ALVENOR (Marke der Koch GmbH) prüft die maßgeblichen Lasten im Raum Nürnberg projektbezogen.