Traufhöhe — Die Traufhöhe ist die Höhe der Traufe – der unteren, wasserabführenden Dachkante – über dem Boden. Bei einer Terrassenüberdachung bestimmt sie die lichte Durchgangshöhe und beeinflusst zusammen mit der Firsthöhe die Dachneigung.
Die Traufe ist die untere Kante eines geneigten Daches, an der das Wasser in die Rinne läuft; ihre Höhe über dem Boden ist die Traufhöhe. Bei einer Terrassenüberdachung ist sie ein zentrales Planungsmaß, weil sie zusammen mit der wandseitigen Firsthöhe die Dachneigung festlegt und zugleich bestimmt, wie viel lichte Höhe unter dem Dach zum Gehen und Sitzen bleibt.
In der Praxis muss die Traufhöhe mehrere Randbedingungen zusammenbringen: genügend Kopffreiheit, ein ausreichendes Gefälle zur Entwässerung sowie den Anschluss an Fenster, Türen oder Rollladenkästen der Fassade. Eine zu niedrige Traufe engt den Raum ein, eine zu hohe kann den Anschluss an das Haus erschweren. Die passenden Werte werden beim Aufmaß vor Ort ermittelt.
Ob und in welcher Höhe eine Überdachung an der Grundstücksgrenze zulässig ist, richtet sich nach der Landesbauordnung und den örtlichen Vorgaben; hier spielen auch Grenzabstände eine Rolle. Verbindliche Maße und Auskünfte geben Fachbetrieb und Gemeinde – pauschale Höhenangaben sind nur Orientierung.